Aventurische Allianz - Quo vadis?

  • Hallo werte Allianzler!



    Auf Basis der Feedback- und Diskussionsthreads nach dem CoM 2018 haben wir uns zusammengesetzt und einige grundlegende Fragen beantwortet, die aufkamen - gleichermaßen steht die Frage im Raum in welche Richtung sich die Allianz entwickelt und was ihr dazu denkt.
    Wen der Text erschlägt: Es gibt ganz unten ein tl;dr. Es empfiehlt sich aber, sich den Gesamttext zu Gemüte zu führen. :)


    ----

    Was ist eigentlich die Aventurische Allianz?
    Die Allianz besteht aus mehreren Gruppierungen, die bisher zusammen lagerten und bei Bedarf zusammen agieren/sich den Rücken stärken, um trotz aller Unterschiede ein gemeinsames Ziel (Stoppen der Verfemten, die sollen gar nicht erst die gemeinsame Heimat Aventurien erreichen!) zu verfolgen.
    Es sind heterogene Gruppen - da gibt es und kann es geben Zwölfgöttergläubige, Thorwaler, Elfen, Maraskaner, Südaventurier, die Boron über Praios stellen, Fasarer, die Feqz über Boron und Praios stellen, Waldmenschen….. Die Allianz ist bunt, auch was den Glauben angeht.

    Gegründet wurde die Allianz vor Jahren von einer Gruppe Thorwalern mit Lanyana als Ansprechpartnerin und einer Gruppe zwölfgöttlicher Geweihter mit dem Rondrageweihten Garion von Arivor als Ansprechpartner.
    Die AvA ist erstrangig ein Lagerverband - hier finden Aventurier unter Menschen und Nichtmenschen ähnlicher Herkunft ein “Zuhause” und ein Gefühl von Heimat.

    Zweitrangig kann aus diesem Lagerverband ein Militärbund der einzelnen Gruppierungen entstehen. Wir haben ein Banner, unter dem sich alle versammeln können, sobald sich die Gruppen für einen gemeinsamen militärischen Akt entscheiden.
    Im Grunde darf/kann/soll jede Gruppe der Allianz auch ihr eigenes Süppchen kochen und damit ihre eigenen Ziele verfolgen.

    Bisher hatten wir auf den CoMs im Lager einen Versammlungsplatz, das ließ sich aufgrund von Platzmangel 2018 leider nicht umsetzen, soll in Zukunft aber wieder so sein.
    Man merkt sehr stark, dass die Gruppe zu schnell und plötzlich gewachsen ist, wenn es Allianzmitglieder gibt, die das gemeinsame, übergeordnete Ziel nicht kennen.
    Die Aventurische Allianz war nie als Organisation mit festen Strukturen gedacht. Die Stärke der Allianz beruht auf Zusammenhalt, nicht auf Hierarchie.

    Diese Sichtweise der Allianz ist notwendig, um einen Hauptaspekt der Allianz zu garantieren: Jedem ein freies Spiel mit vielen Spielangeboten zu ermöglichen. Es ist doch viel angenehmer eingeladen zu werden, als etwas anbefohlen zu bekommen.



    Lageraufbau
    Ja, das Lager war dieses Jahr anders als die Jahre davor. Die Jahre davor gab es prominentere Plätze und definierte Eingänge. Wir hatten 2018 ein sehr konfuses Lager. Das ergab sich aus dem Platzproblem. Die Lager die Jahre davor waren alle strukturierter mit deutlicherer Abgrenzung zu den Nachbarn und Zentralfläche zum Sammeln.
    Ist schon schade, dass das 2018 nicht so war, aber wir sollten eher froh sein, dass jedes Zelt am Ende seinen Platz hatte (wir hatten schließlich vor Ort weniger Lagerfläche als wir erwartet hatten).



    Lagerwachstum
    Wir wissen nicht mehr, wer das verfasst hatte, aber die Allianz war nie ein “vagabundierender Haufen wird, der jedes Jahr von Lager zu Lager zieht und hofft, Spieler zusammenzubekommen.” - Wir sind nie von “Lager zu Lager gezogen”, um Spieler zusammenzubekommen. Spieler zusammenbekommen hat sich überhaupt erst ab Ende 2017/Anfang 2018 als temporäres Ziel herauskristallisiert, war mehr eine fixe Idee, um zu sehen, ob das überhaupt geht. Hat sich aber eher als problematisch erwiesen (Thema: “Zu schnelles Lagerwachstum”).

    Wir waren zuerst mehrere Jahre in der Feste der Vielfalt (damals noch Lager der Einheit) - bis direkt neben uns Orks mehrfach Blutopfer gemacht haben und es der Führung egal war. Dann sind wir in die Freyenmark gewechselt, weil dort Aventurier waren und für die Freyenmark geworben haben. Da waren wir eigentlich auch zufrieden.
    Dann wurde die Freyenmark zerschlagen/vom SE überrannt und wir sind ins RdR geflohen.
    Witzigerweise ist die gesamte Feste der Vielfalt als Viertel vom Einheitsbanner ins Entdeckerbanner gewechselt und auch die Heerführung ist da jetzt eine ganz andere.


    Eigenes aventurisches Viertel?
    Es wurde häufig angesprochen, dass von vornherein Ziel der Allianz war, ein Viertel zu gründen. Das stimmt nicht. Es kam irgendwann, als wir nach zwei Jahren eine bestimmte Größe erreicht hatten die Frage auf: Wollen wir das? Und die Antwort war: Wär schon cool, klar - warum nicht?

    Ich würde das aber nicht als Ziel bezeichnen. Zwischendurch mag es so ausgesehen haben (“Scharen wir mehr Aventurier um uns!”) - Tatsache ist aber, dass dieses rasche Wachsen des Lagers, mehr Probleme mit sich gebracht hat und auch gar nicht Ziel Nr. 1 war.
    Mittlerweile denken wir uns: Lieber ein langsames, natürliches Wachstum. Finden wir IT jemanden, der zu uns passt, der Bock auf genau das hat, was wir im Spiel repräsentieren - dann soll er gerne zu uns kommen!
    Aber es scheint eher nachteilig zu sein, Leute auch im Vorfeld und im Netz zu rekrutieren. Sie kennen uns nicht, sie wissen nicht, was sie erwartet, haben uns nie erlebt. Und das ist schade, wenn es dann zu Enttäuschungen auf beiden Seiten kommt.
    Lieber langsamer und natürlicher.

    Vorerst denken wir auch gar nicht, dass ein Viertel so sinnvoll wäre. Wir haben doch aktuell niemanden, der Lust hat, das Ganze dann auch zu leiten und zu verwalten. Die Allianz hat sich vor Jahren ergeben aus einer Meute Thorwalern und einer Gruppe von 12-Götter-Geweihten. Das war die namensgebende Allianz. Zwei Parteien, die sich trotz aller Unterschiede arrangierten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Daher kommt der Name. Und das sollte auch weiterhin so sein.



    Mythodea-Setting vs. Aventurienspiel?

    Wir haben alle Beiträge dazu gelesen und können sagen, dass soweit wir die Postings verstehen, niemand das Mythodea-Setting ignorieren will!

    Einige Begriffe wurden missverständlich verwendet (Plotspiel = Hofspiel z.B. - das ist natürlich nicht dasselbe!), aber im Grunde ist da niemand, der seine eigene kleine Aventuriencon auf dem ConQuest-Gelände veranstalten will. Niemand will sich dem Mythodea-Plot verweigern. Es ging, um das nochmal ganz klar zu stellen darum, dass einige Aventurier lieber gegen den Feind kämpfen und weit draußen (ebenfalls gegen den Feind) plotten wollen, anstatt bei einem Hoftag innerhalb des Lagers erwartet zu werden und Politik- und Hofspiel zu betreiben, bzw. zuzusehen.
    Das wollen wir nochmal betonen, weil es immer wieder (auch in Reallife-Diskussionen) aufzukommen scheint.

    Ja, die Interessen sind unterschiedlich gewichtet und das ist auch völlig in Ordnung so. Jemand, der sich beklagt, dass ein aventurischer Charakter fast nur noch mit Mythodea-Hofspiel zu tun hat und die Zwölfe für diesen Charakter nach und nach immer geringeren Stellenwert zu haben scheinen, hat OT genauso damit zu leben wie jemand, der es nicht gut findet, dass eben das genaue (aber ebenso realistische) Gegenteil eintritt: Eine Gruppe, die in die Fremde geht, kapselt sich weitgehend ab und hält eben gerade wegen des Heimatverlassens an alten Traditionen und Göttern fest und toleriert das Neue lediglich aus der Notwendigkeit heraus (=man ist eben in deren Land).

    Keiner hat irgendwelche Erwartungen an die anderen zu stellen, wie der seine Mythodea/Aventurien-Priorität gewichtet. Wenn es da Konflikte oder Kritik gibt, ist das einzig IT zu klären.

    Weil das CoM-Gelände kulanter Boden ist und es “normal” ist, dass Charaktere aus anderen, unterschiedlichen Welten kommen, können wir im Lager, sowie in der Schlacht unseren Zwölfgötterglauben ausleben.
    Und hier ist einer der Punkte, weshalb es die Allianz gibt: Wir wollen im Lager möglichst aventurisches Flair, gerade was die Deko und das Miteinander angeht (Sei es durch Geschichten, Feste, Lieder, Deko, aventurischer Kost, Begriffen und Sprichwörtern, Spielen, etc.). Es wäre allerdings unseres Erachtens nach unsinnig, die aktuellen Mythodea-Themen innerhalb des Lagers totzuschweigen (wieso auch..?).
    Natürlich spricht Aventurier A mit Aventurier B auch im Lager über die aktuellen Sorgen und Nöte. Und da man auf Mythodea ist - sind die meistens dann wohl auch mythodea-spezifisch.


    Geweihte
    Der mangelnde Kontakt zu den Gottheiten auf Mythodea ist unserer Meinung nach komplett persönlicher Natur. Wie der Charakter damit umgeht ist allein dessen Privatsache. Einige bekommen Angst, andere, die weniger emotional unterwegs sind gehen da ganz pragmatisch ran.
    Wieder andere orientieren sich um und verlieren nach aventurischen Maßstäben sogar ihren Glauben und ihre Weihe und konvertieren. Auch sowas gibt es (ebenso im realen Leben) und es ist gar nicht so unwahrscheinlich. Auch Geweihte sind nur Menschen und können “fallen” (und das ist nicht zwingend ‘schlechtes Spiel’ - auch in Aventurien gibt es Ex-Geweihte).
    Manche brauchen vielleicht Jahre für eine Gewöhnung, bei anderen ist es nach Tagen oder Wochen soweit (gar nicht unbedingt, weil es ihnen so egal ist, eher ein normal menschlicher Verdrängungsvorgang). Genauso wie jeder Mensch anders trauert, wird das auch hier der Fall sein.

    Selbst wenn einige das in ihren Augen seltsame Verhalten kritisch sehen, soll das nur IT behandelt werden, wo es hingehört.
    Ja, es gibt feste Vorgaben in DSA. Beispiele waren in anderen Postings der feiernde Golgarit und der Praiot, der Magie akzeptiert. Aber die Frage ist, ob solche klassischen Konzepte eine fremde Welt dauerhaft überleben können. Ich denke ja - aber sie müssen es nicht. Wie sich der Charakter entwickelt, obliegt in der Weltenkonstellation wie wir sie haben (Mythodea/DSA), allein dem Spieler. Davon abgesehen gibt es bei DSA und gab es auch in der Realität immer schon eine gewisse Diskrepanz zwischen Regeln und Wirklichkeit. Wie schon erwähnt: Auch Geweihte sind nur Menschen.



    Der Elementarglaube

    Rechtfertigt der Elementarglaube einen Pakt? Es wird Chars geben, die das so sehen und welche, die das nicht so sehen. Man kann sich doch in der Regel alles hininterpretieren, wenn man es darauf anlegt, sowohl in die eine, als auch die andere Richtung.
    Ja, Ignis hat einen “komischen” Beinamen, die der gelehrte Aventurier möglicherweise mit einem Erzdämon in Verbindung bringen kann. Aber dass die Elemente keine Dämonen sind wird sich einem belesenen Aventurier ebenfalls erschließen. Also ist der Name wohl von dieser mythodeanischen Kultur aus der Perspektive des Aventuriers unglücklich gewählt und nichts weiter.
    Auch in Aventurien gibt es den Elementarglauben. In Drakonia z.B. grüßen die Magier im Namen der Sechs (Elemente) und haben ihnen Heiligtümer erbaut.

    Wie die anderen Aventurier darauf reagieren, ist wieder Charaktersache. Der eine ist vielleicht neugierig und weltoffen, der andere kritisch und missgünstig. Wichtig ist nur, dass der Spieler des Weltoffenen OT vom Charakter des Kritischen nicht erwartet weltoffen zu sein und andersherum.



    Demokratie, Wahlen, der Hauptmann
    Der mittelreichische Aventurier findet die “Dämokratie” wie er sie nennt doof. Das Mittelreich ist feudal und der Adel führt, so einfach ist das. Das trifft schon mal nicht auf Südaventurier (Plutokratie -> kaufen sich ein und werden dann empfohlen/gewählt), Maraskaner (manchmal herrscht auch gar keiner, oder man versucht seine Herrscher zu töten...durchwachsen), Elfen, Thorwaler (Wahlen sind gut), etc. pp. zu.
    Wir finden, dass der Begriff der Dämokratie mittlerweile sehr inflationär genutzt wird.
    In der Regel meint es ja: Herrscher durch Wahlen des Volkes statt der klassischen Vererbung oder dem archaischen Sieg des Stärksten.
    Wenn die einzelnen Gruppen der Allianz oder deren Sprecher jetzt einen Hauptmann im Kampf kühren ist das auch eine Wahl, aber keine von der unbekannten Masse des Volkes.
    Natürlich wählen auch aventurische Anführer unter den ihrigen einen geeigneten Kandidaten für eine gewisse Aufgabe aus, gerade nach taktischen Merkmalen. Oder es gibt ein Götterurteil.

    Wir könnten einen Kampf um den Hauptmannsposten stattfinden lassen und einen hesindianischen Wettkampf. Der Sieger von beidem, der sowohl gut kämpft, als auch weise ist, wird der neue Hauptmann. Oder man hat eben gar keinen Hauptmann - geht auch. Dann schließt sich die AvA im Kampf einem anderen Banner an (wie 2016 z.B. dem Blauen Banner - es war sehr schön - auch ohne Hauptmann! :)).

    Insgesamt gilt hier, dass feudale Strukturen nur dann sicher funktionieren, wenn dahinter ein Schwert steht. Sprich: Einem Adeligen muss klar sein, dass er sich auf seinen Titel in diesem fremden Land nur dann berufen kann, wenn er seinen Anspruch im Notfall auch durchsetzen kann. Dafür ist es - in einem fremden Land, indem es potentiell an Verstärkung für den eigenen Kurs fehlt - vielleicht sogar eine gute Idee sich wählen zu lassen, da eine gewonnene Wahl bedeutet, dass eine große Gruppe der Anwesenden hinter einem steht. Das mag nicht besonders traditionsverhaftet sein, aber pragmatisch ist es in jedem Fall und nicht seltsamer als ein Anpassen im Glauben (Elemente). Man kann ja nach der Wahl immer noch anfangen Privilegien zu verteilen, Leute an sich zu binden und sich dann “auf Lebenszeit wählen” lassen. :D


    -----



    Jetzt wird es relevanter:

    Die Zackenberger und das Reich der Rosen

    Die Zackenberger sind im Augenblick die organisierteste Gruppe der Aventurischen Allianz (Sie haben sogar einen OT-LARP-Verein gegründet und stellen eigene Cons auf die Beine), da sie aktiv beim Kampagnen- und Lehensspiel mitwirken und daher waren sie im letzten Jahr auch ganz automatisch der Ansprechpartner der Leute aus dem Reich der Rosen.

    Die Zackenberger-Gruppe wird sowohl im Kampagnenspiel als auch auf dem CoM im Reich der Rosen (RdR) bleiben, ist aber zeitgleich auch weiterhin Mitglied der Allianz.

    Die Charaktere dieser Gruppe werden durchgehend auf Mythodea bleiben, da sie inzwischen ein eigenes Lehen verwalten und bewohnen. Das Lehen Zackenberg bleibt jenseits des Sommerfeldzugs auch für alle anderen Aventurier geöffnet - unter der Bedingung, dass diese sich an die Gesetze des RdR halten. Grund dafür ist, dass die Zackenberger sich durch ihr Interesse an Politik- und Hofspiel eine Stellung erspielt haben, die ihnen zwar bestimmte Rechte einräumt, sie aber auch in die Verantwortung nimmt. Das bedeutet, dass die Verfehlungen von Aventuriern, die sie aufnehmen grundsätzlich auf die Lehensleitung zurückfallen.
    Das Spiel im RdR ist sehr dicht (denn sie stellen Nyame und Archon!).
    Das bedeutet, dass es schon Ärger geben kann, wenn man auf die Elemente schimpft oder nicht auf die Befehle der ansässigen Hochämter hört.
    Eine Befürchtung ist nun, dass diese Spieldichte einigen Mitgliedern der AvA zu viel war und nun die Frage im Raum steht, ob das Reich der Rosen das richtige Viertel für die Allianz ist.

    Tatsachen sind:
    - Die Gruppe der Zackenberger bleibt im RdR (sowohl im Kampagnenspiel, als auch auf dem CoM); die Charaktere bleiben auf Mythodea


    - Sie bleiben Mitglied der Allianz (selbst wenn sich die Lager trennen sollten!)

    - Das von den Zackenbergern verwaltete Lehen steht reisenden Aventuriern offen

    - dadurch, dass sie im Politikspiel groß dabei sind, sind sie auch diejenigen, auf die die Verfehlungen der Gäste (der AvA) zurückfällt

    - In das Viertel “Reich der Rosen” kommt man nur mit erfolgreicher Anmeldung und nur, wenn man ein Lehen dort bespielt

    - das Reich der Rosen ist elementtreu, verlangt aber nicht, dass man seinen Götterglauben ablegt!

    - wenn wir in diesem Viertel lagern dürfen, haben wir uns an ihre Richtlinien und Gesetze zu halten (wie auch anderswo).

    - Das Spiel dort ist im Vergleich zu anderen Vierteln “dichter” und stärker auf Hofspiel bezogen. Damit stehen Anwesende eben ein Stück weit in der Pflicht (Ausnahmen gibt es für Gäste! Deklariert man die Allianz als Zackenberg-Gast, gibt es weniger Pflichten).

    => Das Reich der Rosen bietet viel tiefgehendes Spiel und die Möglichkeit wirklich schön in den Plot eingebunden zu werden. Das hat zum Nachteil, dass man eben sehr mit dem Geschehen auf dem CoM beschäftigt sein kann.
    Im nächsten Jahr wird das Lager im RdR “Zackenberg” heißen (auch ein Wunsch des RdR, die ihre Gruppierungen nach ihren Lehen benannt haben möchten).
    Die Allianz könnte als Gast dennoch dort lagern (mit weniger Pflichten, da Gastrecht).


    Beitrag der Spieler Zackenbergs hierzu:


    Die Viertelwahl

    Sollte es leider dazu kommen, dass sich die Lager der Aventurischen Allianz (oder auch nur Teile davon!) und der Zackenberger trennen müssen, da die Interessen nicht unter einen Hut zu bekommen sind, dann bietet sich eine andere Lagermöglichkeit: Ebenfalls im Banner der Entdecker die Feste der Vielfalt. Dort ist das Spiel weniger höfisch und man hat weniger militärische Erwartungen an die Siedler. Das Spielen ist freier gestaltet, es gibt weniger IT Druck und mehr Zeit für aventurisches Spiel. Dafür allerdings auch weniger die Möglichkeit tief in das Geschehen eingebunden zu werden. Auch dort gibt es natürlich Gesetze, aber weniger hierarchische Strukturen.


    Es ergeben sich also zwei Möglichkeiten:

    1.) Wir legen - wie schon 2018 - die Lager von Zackenberg und der Aventurischen Allianz zusammen und lagern im Reich der Rosen. Das bedeutet, dass eigentlich die Zackenberger (als Besitzer eines Lehens) dort lagern und die aventurische Allianz als ihren Gast aufnehmen. Das Lager würde dabei offiziell als “Zackenberg” bezeichnet werden, da das Reich der Rosen die Lager nach ihren Lehen benannt haben möchte. Das Lager würde dabei in zwei Hälften aufgeteilt, in deren Mitte optimalerweise ein großer Versammlungs-/Kochplatz liegen würde, an dem sich alle treffen können.
    Da das Reich der Rosen elementtreu ist, wäre es bei diesem Vorschlag notwendig unsere religiösen Altäre (Boron, 12-Götterschrein) optisch nicht in den absoluten Vordergrund zu stellen (eine prägnante Stelle wäre aber dennoch möglich!), um das religiöse Empfinden der Gastgeber nicht zu stören.

    Insgesamt würde diese Lagermöglichkeit dazu führen, dass alle Aventurier wieder beieinander Lagern könnten. Allerdings wäre durch die ausdrückliche Benennung der Allianz als Gast der Zackenberger dafür gesorgt, dass sie in ihrem Gaststatus z.B. nicht zwingend mit in die Schlacht ziehen müsste oder bei einem Hoftag erscheinen.



    2.) Die zweite Möglichkeit bestünde darin, dass die AvA zwar ebenfalls im Banner der Entdecker, aber im Viertel “Feste der Vielfalt” lagert (oder Teile der Allianz - als “Außenlager”. :D). Einigermaßen örtliche Nähe durch das gemeinsame Banner würde dafür sorgen, dass Besuche der jeweils anderen aventurischen Fraktion nicht völlig zum Erliegen kommen.
    In der Feste der Vielfalt gäbe es etwas mehr Freiheiten, auch was die Gestaltung des Lagers angeht. Allerdings gilt auch hier Wenn man auf dem Heerzug ist (=CoM), sollte man die dortigen Hierarchien und Regeln berücksichtigen (Klar, sonst wird man am Ende bestraft).

    Auch im Lager der Aventurischen Allianz gilt mythodeanisches Recht, weil wir auf Mythodea sitzen, ganz logisch.

    Aber warum sollte die AvA IT das Viertel wechseln?
    Da sehen wir überhaupt kein Problem, IT kann man sich so ziemlich alles plausibel erklären, wenn man sich nur genug Mühe macht.
    Grob ausgedrückt kann man sagen a) die Entfaltung der Allianz als Gruppe; damit die noch stark aventurisch verhaftete Allianz ohne Gaststatus über ihr Lager frei verfügen kann.
    b) die Entfaltung der Charaktere; die Charaktere fühlten sich als Gäste IT zu sehr “in der Pflicht des RdR”.
    ________________________________________________________________________________________________________________

    tl;dr/Fazit:

    Die Entwicklung der Aventurischen Allianz kann - aus unserer Sicht - nur auf zwei Weisen erfolgen.

    1.) Die Allianz bleibt gemeinsam mit den Zackenbergern im Reich der Rosen. Die Allianz wär technisch ein Gast Zackenbergs (weniger Verpflichtungen für die Nicht-Zackenberger - allerdings auch weniger freie Lagerverwaltung, alle zusammen, viel Hof- und Plotspiel, dichte Atmosphäre).


    2.) Die Allianz hat ein eigenständiges Lager in der Feste der Vielfalt (eigenständig, freier, weniger Leute, weniger dichtes Plotspiel/Hofspiel). In diesem Fall ist davon auszugehen, dass die Allianz massiv schrumpft, denn sehr viele Allianzler haben mittlerweile dichten Bezug zum Reich der Rosen.



    Wenn dich Gründe oder Details interessieren, dann lies bitte den längeren Text.



    Wir bitten euch nun, eure Meinung zu der Kernfrage (Lagertrennung AvA-Zackenberg oder zusammen im RdR bleiben) zum Besten zu geben, damit alle ein überblickverschaffendes Meinungsbild erhalten. :)

    Für die Heimat, für die 12

  • Ich werde IT so oder so bei Zackenberg unter Vetrag stehen aber wenn meine Meinung dazu trotzdem noch relevant ist bin ich für 1)


    Sollte das dieses Jahr dann nicht besser/ einigermaßen zufriedenstellend für alle Beteiligten funktionieren kann man 2020 immernoch auf Variante 2 zurückgreifen .


    Aber ich würde erst mal die weniger tiefgreifende Maßnahme probieren bevor man die Allianz Lagermäßig auseinanderreißt.

    „Suchen neue Gegner gierig, immer hungrig nach dem Sieg,

    lass'n uns führ'n vom Gnadenlosen, durch den blut’gen Krieg!“

  • Ein seht gelungener Beitrag. Ich kann mich in vielen Punkten 100 %. Bei der Lagerwahl bin ich etwas unentschieden. Grundsätzlich fände ich es schön weiterhin gemeinsam zu Lagern, aber bitte ohne die Verwerfungen die wir letztes Jahr hatte.


    Aber nicht um den Preis, dass unser mit viel Arbeit erstelltes Spielangebot, der Boronsschrein, nicht mehr sichtbar ist. Wir möchten damit auch Anlaufstelle für andere Aventurier auf dem ConQuest sein und natürlich auch nach außen sichtbar.

    T.S. so gut wie Tomaten & Salat

  • Mir ist der Ort des Lagers nicht so wichtig, würde mich daher der mehrheit abschießen.

    Wenn ich wählen müsste wäre ich weiter bei Zackenberg. Da Leben viele von uns immerhin IT.


    Am Ende können ja auch beide Optionen umgesetzt werden, wenn zum Beispiel einige bei Zackenberg bleiben aber eine Splittergruppe sich ein eigenes Lager aufbaut. Desshalb bin ich bei der Frage relativ entspannt.

  • Es gibt schon Gründe, wieso Autos Klimaanlagen haben. Man fährt mit viel konzentrierter und auch weniger aggressiv. Man hat weniger Geduld mit anderen. Da schließe ich mich ausdrücklich selbst ein. Ich nehme ein wenig an, dass uns letztes Jahr das Klima ein wenig unser Klima im Lager versaut hat oder das zumindest einen Anteil hatte.


    Die Schlussfolgerungen und daraus folgenden Appelle im Text oben sind gut. Für die Mühe, das alles noch mal zu durchdenken: Danke!


    Was das Viertel anbetrifft bin ich trotzdem unentschlossen. Es gibt ja unterschiedliche Arten von „Gästen“ und wie sie behandelt werden (können). Ist ein Besucher auch dann noch willkommen, wenn er ins Gewissen redet? Zählt ein Adeliger zu Besuch noch als solcher? Gelten Autoritäten der Besucher noch etwas? Wie unauffällig müssen Schreine sein? Wie viel Platz wird diesem Aspekt vor dem genannten Hintergrund eingeräumt? (Ich würde gern, wenn die wollen, mit den anderen Borongeweihten lagern.)


    Für mich persönlich war in den letzten Jahren zunehmend das inneraventurische Glaubens- und Seelsorgespiel wichtiger als das Plotten. Besucher aus anderen Bereichen, der Konvent und das Spiel mit den Glaubensschwestern und -Brüdern oder denen die einen Disput nicht scheuen innerhalb des Lagers waren die Highlights.

    Bei den Schlachten war es dann am spannendsten, wenn die Strukturen sich auflösten und wir in kleineren Einheiten im Felde waren.


    Tendenziell fürchte ich, dass das Setting im Reich der Rosen all dies auch im neuen Jahr sehr erschweren würde. In der Nähe aber woanders könnte entspannter sein.

  • Ich möchte nochmal ausdrücklich, das Eingangsposting loben. Ich finde es in sehr gelungen.


    Ich teile aber auch die Bedenken von Tsadan. Ich würde es trotzdem dieses Jahr vielleicht nochmal mit den Zackenbergen gemeinsam versuchen.

    Ich fände es sehr schade, wenn die Allianz auseinander gerissen würde. Ich schätze viele Spieler und ihre Charaktere sehr und freue mich auf ein Wiedersehen.


    Was mich aber auch nachdenklich stimmt ist der geringe Anklang dieses Postings..


    Wer ist den überhaupt noch die Allianz?


    Es gibt ja viele, welche Zackenberg und Allianzer sind.


    Wer würde denn überhaupt umziehen? Einige Spieler müßten sich in diesen Fall dann ja zwischen der Allianz und den Zackenbergen entscheiden. Auch wenn man bei getrennten Lagern noch befreundet bleibt.

    T.S. so gut wie Tomaten & Salat

  • Ist ein Besucher auch dann noch willkommen, wenn er ins Gewissen redet?

    Ganz ehrlich, das hat weniger mit DSA/Mythodea zu tun sondern hier geht es ums menschlichte Untereinander. Also klar, auf jeden Fall. Wie es dann angenommen wird, ist ne andere Sache.

    Zählt ein Adeliger zu Besuch noch als solcher?

    Wenn es ein Adeliger der Siegel ist, klar. Adel des Heimatkontinents zählt einfach nichts mehr.

    Gelten Autoritäten der Besucher noch etwas?

    Autoritäten werden nicht per se als diese Gesehen. In der Heimat waren sie es und man wird ihnen immer weiter ein Gehör schenken und ihre Meinung mal erfragen. Aber das ein Geweihter noch über den "normalen" Mythodealeuten steht, ist nicht so.

    Wie unauffällig müssen Schreine sein? Wie viel Platz wird diesem Aspekt vor dem genannten Hintergrund eingeräumt?

    Das steht oben deutlich im Text. Parallel sei gesagt, dass die m² Begrenzung für den Platz sorgt, nicht das allgemeine Gruppenempfinden.

    Was mich aber auch nachdenklich stimmt ist der geringe Anklang dieses Postings..

    Er ist wirklich lang und es wird noch ein wenig dauern, bis ihn alle gelesen und die Problematik verstanden haben.

    "I like goblins, they make funny little popping sounds when they die"

    - Braids, dementia summoner

  • Zitat: Wenn es ein Adeliger der Siegel ist, klar. Adel des Heimatkontinents zählt einfach nichts mehr.


    Die Fragen bezogen sich auf unser Lager und wie wir uns einigen es zu bespielen.


    Ohne diese zur Diskussion ausarten zu wollen. Wenn ein Stammesführer aus Afrika Deutschland besucht, zählt er nicht als Ministerpräsident, aber man wird mindestens aus Höflichkeit doch nicht sagen, dass er „nichts zählt“, zumal dann nicht wenn er mit anderen aus seinem Volk reist, bei denen sein Titel vielleicht noch etwas zählt.

    Einmal editiert, zuletzt von Tsadan ()

  • Hallo Sascha,

    es geht nicht um den Platz unseres Zeltes letztes Jahr, das ist hoffentlich geklärt und abgehakt. Also keine Kritik in Deine Richtung.


    Grundsätzlich ist sehe ich aber ein Unterschied in einem Schlafzelt und ein IT-Zelt mit Spielangebot. Wenn wir uns aber aus Rücksicht auf das religiöse Befinden unseren Schrein verstecken sollen, dann ist das nicht mehr das Lager wo wir spielen möchten. Wenn das die Erwartungen an uns sein sollten, dann wären wir dankbar es vorher zu wissen, dann würden wir mit oder ohne die Allianz woanders lagern.

    Ansonsten würden wir uns der Mehrheit anschließen und es auch gerne nochmal mit den Zackenbergern versuchen.


    Wir möchten aber hier nicht Streiten, sonderen positiv und mit Vorfreude aus auf das ConQuest vorbereiten.

    Vielleicht klappt es ja diese Jahr besser, als letztes Jahr. Ein klarer Gaststatus ist sicher besser als ein unklarer Status.


    Nichts für Ungut


    Friede und Freundschaft


    Georg als Turan Solas

    T.S. so gut wie Tomaten & Salat

    Einmal editiert, zuletzt von Turan Solas ()

  • Es steht ja nicht, dass der Schrein "versteckt" werden soll - er soll nur nicht zentral mittig stehen, oder direkt am Eingang. Innerhalb des eigenen Lagers kann er dann doch noch prominent aufgebaut werden, solange es nicht so wirkt, als wäre das ganze Lager zentral um den Schrein herum geplant worden. ;)


    Ich finde den Post sehr schön zusammengefasst. Und bin für beide Möglichkeiten offen. Natürlich wäre es sehr schön, zusammen (und dann beim Lagern etwas separat) zu sein, es noch einmal zu versuchen bevor man sich physisch etwas mehr trennt. Aber selbst wenn Option 2 gewählt wird, ist es ja kein langer Fußweg, und man sieht sich hoffentlich trotzdem oft und gern.

  • Die Fragen bezogen sich auf unser Lager und wie wir uns einigen es zu bespielen.

    Das Lager Zackenbergs im Reich der Rosen ist das Lager des Lehens Zackenberg im Reich der Rosen. So wird es von unserer Seite aus bespielt. Zackenberger sind Teil einer klaren Befehlskette während ihre Gäste (Mitglieder der Allianz, die nicht in Zackenberg leben) dieser Struktur zwar nicht direkt unterliegen, jedoch Respekt und Anerkennung vor den Hochämtern des Reiches haben sollten, immerhin sind sie Gast im Reich.

    Ohne diese zur Diskussion ausarten zu wollen. Wenn ein Stammesführer aus Afrika Deutschland besucht, zählt er nicht als Ministerpräsident, aber man wird mindestens aus Höflichkeit doch nicht sagen, dass er „nichts zählt“, zumal dann nicht wenn er mit anderen aus seinem Volk reist, bei denen sein Titel vielleicht noch etwas zählt.

    Dabei ging es mir zunächst um die Bedeutung des Adels. Dass ein Kaiser aus Aventurien hier nicht zählt, sollte klar sein. Aber wenn es um die Autorität dieses Amtes geht, habe ich was dazu geschrieben:

    Autoritäten werden nicht per se als diese Gesehen. In der Heimat waren sie es und man wird ihnen immer weiter ein Gehör schenken und ihre Meinung mal erfragen. Aber das ein Geweihter noch über den "normalen" Mythodealeuten steht, ist nicht so.

    Und dann zum Schrein:

    Wenn wir uns aber aus Rücksicht auf das religiöse Befinden unseren Schrein verstecken sollen

    Es steht ja nicht, dass der Schrein "versteckt" werden soll - er soll nur nicht zentral mittig stehen, oder direkt am Eingang. Innerhalb des eigenen Lagers kann er dann doch noch prominent aufgebaut werden, solange es nicht so wirkt, als wäre das ganze Lager zentral um den Schrein herum geplant worden.

    Gut zusammengefasst Nicht Primel - der Schrein kann im "Gastbereich" des Lagers einen prominenten Platz einnehmen, jedoch keinen prominenten Platz auf das ganze Lager bezogen. Das wäre uns - als Zackenberg - auch wichtig und Voraussetzung.

    "I like goblins, they make funny little popping sounds when they die"

    - Braids, dementia summoner

  • Das der Schrein nicht versteckt werden soll, hatte ich im Ursprungspost auch so gelesen und auch so verstanden.


    Wobei die Formulierung natürlich auch Interpretationsspielraum zulässt.

    Ist der Gastbereich ziemlich klein und in der hintersten Ecke, so mag der Schrein zwar dort eine prominenten Platz einnehmen, aber insgesamt doch eher wenig sichtbar sein. Deswegen meine klare Formulierung.


    Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich tatsächlich unter diesen Voraussetzungen mit den Zackenbergern zusammen lagern möchte.


    Vielleicht ist es harmonischer für alle Seiten den zweiten Vorschlag von Diana zu folgen...

    T.S. so gut wie Tomaten & Salat

  • Vielleicht ist es harmonischer für alle Seiten den zweiten Vorschlag von Diana zu folgen...

    Da sprichst du ja höchstens erstmal für dich, und nicht für die Allgemeinheit :) Warten wir ab, was andere sagen. Ich kann mit beidem leben.

    "I like goblins, they make funny little popping sounds when they die"

    - Braids, dementia summoner

  • Natürlich spreche ich erstmal für mich ? Denke aber, dass Andreas ähnlich denkt.


    Was mich interessieren würde, ist wie der Kern der alten Allianz das sieht. Also Claas, Torben, Diana und Co.


    Ihr habt doch auch eine Meinung oder eine Tendenz...

    T.S. so gut wie Tomaten & Salat

  • Ich habe mir die Posts noch einmal durchgelesen und bin über folgenden Satz gestolpert:

    Ansonsten würden wir uns der Mehrheit anschließen und es auch gerne nochmal mit den Zackenbergern versuchen.

    Nehmt es mir nicht übel, aber das klingt wie das ungewollte Anhängsel einer Gruppe, den niemand haben will aber weil einige der Gruppe den nicht ausschließen wollen man ihn doch mitnimmt.


    Versteht das bitte nicht falsch: Zackenberg ist auf niemanden angewiesen, der nicht dort lagern will. Wenn ihr uns als Problem seht, steht es euch immer frei woanders hinzugehen. Wir versuchen aber bis zuletzt Kompromisse mit allen zu finden um ein gemeinsames Lager zu ermöglichen. Glaubt uns: Für das IT-Spiel wäre es deutlich einfacher für uns zu sagen: Getrennt Lager und Ruhe. Das wollen wir aber aus OT-Gründen nicht, eben weil wir guten und regen Kontakt haben.

    "I like goblins, they make funny little popping sounds when they die"

    - Braids, dementia summoner

  • Sie haben geläutet?

    TL;DR Das Thema beschäftigt mich seit mindestens Silvester, eher länger, eine Patentlösung habe ich nicht. Mein naiver Wunsch bleibt Option 1, ich befürchte es wird 2 - und dass wir weit weniger Interaktion miteinander haben werden.


    Mehr habe ich dazu momentan einfach nicht beizusteuern. Sorry.

    :queen:


    "Der Metzger weiß, dass die Heilung nur durch die Erteilung zusätzlicher Schmerzen zum Erfolg gedeihen kann."

  • Ich nehme mir einmal heraus, mich noch einmal, und dieses Mal als 'Kern'-Mitglied, zu beteiligen.


    Zum Schrein: Solange wir kein eigenes Viertel haben, wird ein Götterschrein niemals einen besonders prominenten Platz haben. Wir sind eine Gruppe von vielen, und werden jetzt als auch in voraussehbarer Zukunft stets Gast der anderen Viertel sein. Daher weiß ich nicht genau, warum "Prominent im eigenen Lager" so nun sauer anstößt. Das sind genau die gleichen Voraussetzungen wie in den Vorjahren auch schon, nur dass die Zelte der Zackenberger bei Option 1 nicht mehr unter uns, sondern neben uns stehen - voraussichtlich mit einem Gemeinschaftsplatz dazwischen. Natürlich kann es sein, dass unser Lager an eine Hauptstraße grenzt, oder sogar an einer Kreuzung, und es wäre etwas sensibler als Gast des RdR, wenn wir uns dann dazu entschließen, den Schrein nicht lang und breit und mit Sturmlaternen angeleuchtet direkt am Weg zu stellen... aber das war es auch schon. Es ist keine wirkliche Begrenzung, nur eine Erinnerung daran, dass unser Glaube im Großen und Ganzen im Heerzug nun einmal nicht der Hauptglaube ist.


    Ich möchte zudem euch allen noch einmal Nahe legen, diese Diskussion so sachlich wie möglich zu führen. Im letzten Thread, der ja nun schon etwas länger her ist, kam es schnell zu passiv-aggressiven Bemerkungen von mehreren Personen. Lest die Posts bitte, als hätte jemand Neutrales sie geschrieben, und antwortet entsprechend. Ich weiß, dass euch allen die Allianz als auch das eigene Spiel sehr wichtig ist, da wird man schnell defensiv, aber bevor es so ausartet wie im vorigen Thread sollten wir versuchen, dies als Gelegenheit zu sehen, uns im Guten zu einigen.


    Immerhin war uns am Anfang, und mir immer noch, weder das eigene Spiel am wichtigsten, noch die Richtungen, die die Allianz beschreiten kann - mir ist es am wichtigsten, dass ich mit Freunden ein Hobby teilen kann, und dass wir alle zusammen das Potenzial für eine Menge Spaß voll ausnutzen. Ob das nun getrennt oder gemeinsam getan wird, ist einerlei.