Arbeit, Arbeit

  • Die Praiosscheibe brannte nun schon seit Tagen. Dorian war das niemals recht gewesen, aber was sollte er machen. Er hatte eigentlich nur darauf gewartet, endlich eine ruhige Minute mit Antonius zu finden. Phex war ihm kurz nach dem Turnier wohl endlich hold, als er ihn auf dem Marktplatz sah. Er hatte es auf dem Turnier versäumt ihn nach dem potentiellen Arbeitsplatz der Holzfäller zu befragen, immerhin war er ja am Wald gewesen.


    "Antonius!" kam es Dorian bereits aus der Ferne aus dem Mund, damit Antonius nicht schon wieder hinter der nächsten Ecke verschwunden war.


    "Ich wollte dich kurz dazu befragen, ob der Wald sicher ist? Ich würde gerne die verbliebenen Holzfäller, die nicht mit zum Tunnel gereist sind, dort hinschicken. Denkst du, sie können sich ihre Werkzeuge nehmen und anfangen zu Arbeiten? Ich glaube, sie sind bereit."


    Ein kleines Lächeln umspielte Dorians Gesicht.

    "Wer den Segen des Nebligen genießt, den schützt er auch vor dem Zorn seiner Geschwister."

  • Antonius hielt seinen Schritt inne und drehte sich zu Dorian um. Wartete kurz darauf dass er näher gekommen war und antwortete dann.

    "Ob der Wald sicher ist? ... Nun ich denke schon. Nach dem wir auf die Deserteure gestoßen waren, waren wir noch einige Zeit weiter dem Weg gefolgt und auf ein Leer stehendes Holzfäller Lager gestoßen. Ich denke, dort können sich unsere Leute gut einrichten."

    Kämpfe für den Sieg, Siege für den Kampf

  • "Gut zu wissen Antonius. Kannst du mir wen deiner Leute geben damit diese die Arbeiter leiten können? Ich will die Wirtschaft hier wieder ankurbeln und wir brauchen dringend neues Holz. Zumindest ein erster Trupp kann vor Ort dann alles herrichten."

    "Wer den Segen des Nebligen genießt, den schützt er auch vor dem Zorn seiner Geschwister."

  • "Ja natürlich, allerdings sind sie alle im Heerlager nördlich der Stadt, die Arbeiter müssten zu erst dort hingehen." Antonius griff an seine Gürteltasche und holte ein in rotes Leder gebundenes Notizbuch hervor und begann zu schreiben. "Hier gibt den Arbeitern diesen Zettel mit, darin habe ich einenBefehl geschrieben, dass Björn zwei Männer abstellen soll, die bei der Expedition dabei waren, um die Arbeiter zu begleiten."

    Kämpfe für den Sieg, Siege für den Kampf

  • "Ich danke dir Antonius!"


    Dabei klopfte er einmal herzhaft auf den Oberarm des militärischen Führers.


    "Ich hoffe, wir haben hier bald Normalzustand. Dann haben wir zwar andere Probleme, aber können wenigstens sagen, wir wären angekommen."

    "Wer den Segen des Nebligen genießt, den schützt er auch vor dem Zorn seiner Geschwister."

  • Antonius grinste als Antwort und sagte, "Normal Zustand bedeutet in Mythodea gegen irgend ein Verfehmten zu kämpfen...wir sind auch hier sehr Nahe am schwarzen Eis...." und zwinkerte.

    Kämpfe für den Sieg, Siege für den Kampf

  • "Ja, ne, ja, vielleicht. Ich rede aber erstmal von einem Leben, keiner andauernden Evakuierung!"


    Er nickte ihm nochmal zu und machte sich dann auf den Weg zu den Holzfällern.


    "Danke dir!"

    "Wer den Segen des Nebligen genießt, den schützt er auch vor dem Zorn seiner Geschwister."

  • Nebbi

    Hat das Label Kelemthal hinzugefügt