Expedition entlang der Grenze


  • Zitat von Erzähler Zweiwasser

    Der Zug der Zackenberger war gerade einen halben Tagesmarsch weit gekommen, da entdeckten sie einen Trupp, der aus Richtung Norden auf sie zuhielt. Es dauerte eine Weile, dann war zu erkennen, dass die Gruppe eine ähnlich Mannstärke haben musste, wie Antonius Soldaten, vielleicht ein bisschen weniger.


    Es schienen Soldaten zu sein, die in geordneten Zweierreihen anmarschiert kamen, der Straße nach Quingard und weiter in den Süden folgend. Die frühsommerlich warme Sonne blitzte auf Tellerhelmen, Spießen und Hellebarden. Über den Köpfen des Trupps wehte der rote Drache Zweiwassers.


    Zitat von Antonius

    Antonius war nicht beunruhigt, als er die ersten Anzeichen dieses fremden Trupps sah. Bald war auch schon das befreundete Banner zu erkennen und er hieß seinen Leuten ruhig weiter zu marschieren, da dort befreundete Truppen auf sie zu kämen. Als sie in Rufweite gekommen waren, ließ er den Trupp noch eine Minute weiter marschieren und dann anhalten. Zusammen mit Björn ging er dem Trupp aus Zweiwasser entgegen und stellte sich dann vor, "Seid gegrüßt, mein Name ist Sir Antonius von Zackenberg und ich bin der Hauptmann dieser Truppe, dies ist" er wies auf Björn "Weibel Björn, mein Stellvertreter."



    Zitat von Antonius

    Der Trupp den Antonius anführte, bestand aus Veteranen, die in zerschlissenen und geflickten Wappenröcke gekleidet waren und frisch ausgebildeten Rekruten, aber man konnte diese nur an ihren frischen und neuen Wappenröcken erkennen, den sie waren weder junge Burschen, noch unerfahrene Tölpel, auch in ihren Gesichtern konnte man die verhärmten und abgekämpften Gesichtsausdrücke sehen, die man sonst nur von alt gedienten Soldaten kannte, denn eins war allen gemein, die lange Belagerung und Gefechte innerhalb von Neu-Zackenberg, bevor sie evakuiert werden konnten.


    "Seid gegrüßt Leutnant Dunnhold, Ja wir sind die Zackenberger und ausgezogen die Grenze zu erkunden. Würdet ihr Eure Erkenntnisse mit uns Teilen? Doch zu erst wollten wir Euer altes Lager beziehen. Ich hoffe es ist nicht mehr fern?"



    Zitat von Antonius

    Antonius blickte bei den Worten in die Ferne, als wenn er am Horizont jeden Moment den Feind ausmachen konnte, doch war dort selbstverständlich nichts. Zum Ende der Ausführungen des Leutnant hin nickte er und Grüßte dann ebenfalls "Stets sichere Wege und die Elemente mit Euch".

    Nach dem sie den Trupp von Zweiwasser Soldaten hinter sich gelassen hatten und der Tag sich langsam dem Ende neigte erreichten sie das Lager. Es War ein kleines doch durchaus wehrfähiges Lager und so marschierten sie hinein und richteten sich ein.

    Am selben Abend noch, nach dem alle Soldaten und Pferde untergebracht und versorgt waren, traf sich Antonius mit Björn um das weitere Vorgehen zu besprechen.

    "Björn da das Lager in gutem Zustand ist, sehe ich keinen Grund um Zeit zu verschwenden. Morgen werde ich mir die 10 Tralloper nehmen sie mit Soldaten bestücken und der Grenze entlang gen Osten reiten" er hatte eine Karte des Gebietes dazu ausgerollt und folgte mit dem Finger der angegebenen Richtung. "Du mein Freund wirst derweil mit dem Rest der Truppe hier im Lager bleibe. Ich überlasse es dir das Lager auszubauen, oder Spähtrupps in die nähere Umgebung zu versenden."



    Zitat von Antonius

    "Ja mach das Björn. Doch nun wollen wir uns von dem langen Tag ausruhen." Dazu holte Antonius eine Flasche seines Phönixfeuers heraus und bot Björn den ersten Schluck an. Als die Flasche wieder bei ihm war, nahm er einen Schluck und legte dann die Füße auf den Tisch.


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    Am nächsten Morgen stand dir Rotte bereit. Björn hatte die Rotte gut gemischt mit alten und neuen Soldaten und stand auch selber zur Verabschiedung dabei. "Ich werde mich um das Lager hier gut kümmern und wenn was sein sollte werde ich euch einen Boten hinterher schicken. Ansonsten wünsche ich Euch immer sichere Wege und Aves geleitet Herr Hauptmann."

    So machte sich Sir Antonius auf zur Erkundung der Grenze. Zu nächst nur in östlicher entlang dem Fluß bis zu seiner Gabelung.


    Zitat von Antonius

    Antonius ritt mit seinem Trupp zu erst bis zum Fluss Grenzach und dann Richtung Osten. Sie entdeckten nichts weswegen es sich gelohnt hätte ihren ritt zu unterbrechen und so erreicht sie den Zusammenfluss von Grenzach und Heibel zum Sonnenuntergang und Antonius ließ absitzen und ein Lager einrichten.

    Während die Soldaten begannen die Pferde zu versorgen und kleine Zelte aufzubauen, machte Antonius sich Notizen zu dem was er Heute gesehen hatte.

    "Beobachtungen entlang dem Grenzach: Gutes Weideland, keine Verteidigungseinrichtungen. - Beobachtungstürme bauen."

    Als er in Gedanken einige Schritte gelaufen war, glaubte er in dem zunehmenden Dunkel, weit in der Ferne Lichter zu sehen. Das musste Drachenbrück in Zweiwasser, auf der anderen Seite der Flußgabelung, sein.


    Zitat von Antonius

    Am nächsten Tag brachen sie zunächst Richtung Süden auf und als sie auf den Heibel trafen, bogen sie Richtung Westen ab und folgten dem Flusslauf bis sie wieder an die Brücke mit den zwei Wächtern kamen. Mit Pferden waren die beiden Flussläufe jeweils gut in einer Tagesstrecke zu schaffen und so schlugen sie an der Brücke ihr Lager auf und luden die Wächter an ihr Lagerfeuer ein, wo dann Geschichten und Flaschen getaucht wurden.

    Am nächsten Tag dann folgten sie der Strasse bis sie wieder Qunigard erreicht, wo sich Antonius von der Truppe trennte, da er nach Holzbrück zum Konvent aufbrechen musste. Er gab einem Coporal einen Brief für Björn mit, in dem Instruktionen standen, für die Zeit wo Antonius abwesend sein würde.


    Zitat von Antonius

    Antonius war vom Konvent zurück und ritt sofort zum Lager seiner Soldaten, dort angekommen gönnte er sich einen Tag Ruhe, GB aber gleich am nächsten Tag den Befehl einen Trupp zusammenzustellen. Dieser War genauso beschaffen, wie der mit dem sie den östlichen Teil von Kelemthal erkundet haben. Sie brachen Richtung Westen auf. Immer den Fluss im Norden im Blick haltend, stießen sie bald auf einen alten Weg. Er war einmal recht breit gewesen, nun war er jedoch verwildert. So folgten sie ihm bis die Sonne über den saftigen Wiesen begann unter zu gehen.


    Zitat von Antonius

    Antonius beschloss diesem "Weg" zu folgen, um zu erkunden ob er zu einem Dorf, oder was anderem Interessanten führen würde. So folgten die Reiter dem Weg einige Stunden und erreichten die ersten Ausläufer der Grenzländer Wälder. Während sie dem Weg erkundeten, ging Antonius durch den Kopf, dass auf der Karte der Wald eigentlich erst nach der Grenze von Kelemthal begann, aber Ausläufer bis ins Lehen reichten, er beschloss trotzdem dem Weg zu folgen und zu mindestens etwas in den Wald einzudringen. Diese Erkenntnisse könnten noch von nutzen .


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    Es dauerte gar nicht lange, da standen einige Männer und Frauen auf dem Weg und warteten, bis sich der Tross genähert hatte. Es war ein bunter Haufen, wenn auch diszipliniert. Keine tuschelte oder redete bis der Trupp eingetroffen war. Der große in der Mitte - geziert von einer Narbe im Gesicht und einem mittellangen schwarzen Bart - ergriff das Wort noch bevor Antonius es erheben konnte.

    "Die Elemente zum Gruße. Ich bin Eckbert und das sind andere Mitglieder des Späh- und Wachtrupps des Dorfes. Wir hatten schon Angst, dass das Schwarze Eis auf unseren Straßen wandelt. Wir sind froh, dass es nicht so ist."


    Zitat von Antonius

    Antonius ließ den Trupp anhalten und betrachtete diese Männer misstrauisch und erfasste dabei Details ihrer Gewandung. Er stieg nicht von seinem Tralloper ab, als er antwortete "Ignis zum Gruße Eckbert. Mein Name ist Sir Antonius von Zackenberg. Schwarzes Eis ist hier weit und breit nicht zu sehen und wir sind auch im Rest von Kelemthal auf keine Anzeichen des schwarzen Eises gestoßen. Von welchem Dorf seid ihr und wo ist es?"


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    Er nickte ihm kurz rüber.

    "Unser Dorf liegt gleich da vorne, hinter dem Teil den Tannen. Altweiler heißt es. Erfreut eure Bekanntschaft zu machen. Ihr seid... aus dem Reich?"


    Zitat von Antonius

    Antonius sah in die gewiesene Richtung,konnte jedoch nichts entdecken. "Ja, allerdings sind wir neu. Wir sind Aventurier, die aus der Freyenmark evakuiert wurden und hier in Kelemthal angesiedelt wurden."


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    "Neu im Lehen? Achso! Und was ist mit den Anderen?"


    Er machte eine einladende Geeste in Richtung des Dorfes.


    "Wollt ihr euch nicht vielleicht kurz ausruhen? Wir haben zwar wenig Platz, aber für Kameraden aus dem Reich doch immer!"


    Zitat von Antonius

    "Die sind abgezogen, wohin weiß ich nicht. Gerne komme wir mit" Sie lassen sich führen.



    Zitat von Antonius

    Nach dem Antonius sich umsah, ließ er absitzen. Jedoch setzte sich Antonius nicht auf die ihm angebotenen Baumstämme, rund um das Feuer, stattdessen blieb er vor den Stämmen stehen, umringt von den meisten seiner Soldaten. Er schaute weiter alles sehr skeptisch an und fragte dann, "Wer seid ihr und wie seid ihr hier her geraten?"


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    Viele der Leute hielten ihre Arbeit inne und schauten den Trupp Antonius skeptisch an.

    Eckbert jedoch blieb ruhig und antwortete in einem sachlichen Ton:

    "Wir sind noch nicht lange hier. Wir haben nach den Kriegen den Dienst quittiert als wir Freund und Familie verloren hatten. Jetzt sind wir eine neue Familie und leben von dem, was das Land uns gibt."


    Zitat von Antonius

    "Von welchem Krieg redet ihr genau?"


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    "Wir haben im Jadekrieg gekämpft. Und vorher schon gegen die Verfemten. Der Jadekrieg ist euch doch ein Begriff?"


    Zitat von Antonius

    "Ja davon habe ich durchaus gehört und nun wollt ihr hier friedlich leben?."


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    "Wir wollen nicht nur, wir tun es bereits. Wir hatten in der Vergangenheit regen... Handel mit Holzarbeitern des Lehens. Das hat nur leider aufgehört. Eventuell können wir das in Zukunft ja wieder aufnehmen."


    Du hattest vorher schon alles gut beobachtet, doch erst hier im Lager, ausserhalb der Kundschafter, fallen dir einige Details ins Auge.

    Seien es verschlissene Stiefel oder schartige Waffen. Auch ein weiß blauen Gambeson mit einer Dornenrose aufgestickt siehst du über einen Stuhl gehängt trocknen.

    Alles in allem scheint das hier ein sehr bunter Haufen zu sein...


    Zitat von Antonius

    Antonius nahm viele Details wahr die ihn skeptisch bleiben ließen. Fast unmerklich Blickte er zu seinem Coporal und schaute mit den Augen zu dem Gambi und wieder zum Coporal und hob dann die AUgenbrauen leicht, dann wandte er sich wieder Eckbert zu "Handel sagst du. Welcher Art denn? Und wie haltet ihr Euch gerade über Wasser, da ja schon seit längerem hier keiner mehr lang kam? Aber sagt, dieser Weg, wo führt er hin?"


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    Verwirrt schaute er zu Antonius, dessen Blick ihm nicht entgangen war.


    "Haben wir etwas verbrochen, dass wir hier so ausgefragt werden? Der Weg führt nur tiefer in den Wald. Da sind auch Holzfällerhütten. Handel betreiben wir mit allerlei, Schwarzschmiedearbeiten, Flechtereien und Hühner. Eher ein kleiner Tauschhandel. Warum interessiert euch das so? Mit was oder wem handelt ihr denn? Woher kommt ihr genau? Was macht ihr hier? Wer sind eure Leute und wo kommen sie alle her? Welche Befugnisse habt ihr?

    Gefällt euch so eine Fragerei? Mir nicht..."


    Zitat von Antonius

    Mit einem kaltem schrägen Lächeln antwortete Antonius, "Nun ob ihr etwas verbrochen habt weiß ich nicht, aber bevor ihr etwas verbrecht und dann Leute die unter meinem Schutz stehen schaden davon tragen, prüfe ich euch doch lieber auf Herz und Nieren, denn einiges was ihr erzählt passt nicht. Ihr sagt ihr seid seit dem Jadekrieg hier, doch wirkt es eher als wenn ihr hier erst seit wenigen Tagen wärt und ihr treibt Handel mit kleinen Dingen, nur sehe ich hier nichts davon." bei den nächsten Worten wurde Antonius Blick sehr ernst und durchdringend, er erfasste Eckbert mit ihm und ließ ihn nicht mehr los. "Und wer ich bin, dass sage ich dir genau. Ich bin der der darüber Entscheidet, ob ihr hier bleiben könnt, oder nicht."


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    "Wir haben keine großen Baumeister unter uns, daher der Zustand der Hütten. Und wer sagt uns, dass ihr uns nicht schadet? Wenn ihr darüber befugt seid zu entscheiden, wer bleiben und gehen darf, darf ich auch sicherlich eure Legitimation dazu sehen? Ansonsten... schert euch zu den Verfemten."


    Nach diesen Worten drehte er sich plump um und ging in Richtung einer Hütte. Alle anderen hielten mit ihrer Arbeit inne und Taten es ihm gleich, alle in verschiedene Richtungen.


    Zitat von Antonius

    "Ha Legitimation" Lachte Antonius und sah den Männern hinterher, die alle in ihre Hütten verschwanden. Dann gab er dem Corporal ein Zeichen sich und die Truppe bereit zu machen.

    Kampfbereit wartete Antonius einige Augenblicke, ob sie angegriffen werden würden.


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    Und dann kam es, wie es kommen musste. Nichts passierte...

    Einige gingen draussen wieder ihren Tätigkeiten nach, doch die meisten waren in ihre Häuser gegangen.


    Ihr werdet ignoriert...


    Zitat von Antonius

    Antonius gab den Befehl zum Abrücken. Sie saßen auf und ritten davon, weiter den Weg in den Wald folgend.


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    Ihr wart noch keine 500 Schritt entfernt, als einer deiner Späher schreiend von hinten hinterherlief.


    "Fal....", doch weiter kam er nicht, denn ein Armbrustbolzen hatte sich in seine Schulter gebohrt. Bewusstlos ging er zu Boden...


    Im nächsten Moment stürmten bewaffnete Männer und Frauen aus allen Seiten des Waldes.


    Zitat von Antonius

    Antonius bellte sofort Befehle, Pferde bäumte sich auf und wieherten erschrocken, Schwerter wurden gezogen, Männer schrien durcheinander, Feinde rannten, Speere,Schwerter und andere Waffen schwingend und bald erklangt der Klang von Metall das aufeinander hieb und auch erste Schmerzensschreie waren bald zu hören.

    Die Zackenberger Soldaten versuchten ihre Pferde zusammenzuhalten, teilweise gelang es und sie Hieben von oben mit ihren Waffen auf die Angreifer, doch Teilweise gelang dies nicht und die ersten vielen getroffen von ihren Pferden, doch bevor sie von den Feinden nieder gemacht werden konnten, wurden diese von Kameraden, auf den Pferden neben an, angegriffen.


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    Hier gab es keinerlei Ehre auf Seiten der Angreifer. Jeder nur erdenklichen Vorteil wurde ausgenutzt. Ein Lähmungsgift war auf dem Pfeil eines Angreifers gewesen und hatte einen der Zackenberger Soldaten noch im Fallen in eine Paralyse geschickt.

    Es floss Blut, viel Blut. Doch mit so starker Gegenwehr hatten die feigen Fallenleger nicht gerechnet. Sie waren zu Anfang mehr gewesen, aber der nicht zu verachtene Vorteil der kampfstarken Rösser hatte ihren Plan durchkreuzt.


    So waren es nur neun gegen neun, ein Zufall?

    Antonius stand mit seinem Kriegsross direkt vor Eckbert, welcher kraftvoll einen großen Zweihänder in die Luft gerissen hatte, bereit zum Schlag...


    Zitat von Antonius

    Antonius Ross schnaufte und bäumte sich angesichts des hochgerissenens Zweihänders auf und schlug mit den vorderläufen aus. Antonius sah Eckbert von oben herab durchdringend und kalt an, doch in dem Moment wie sich Antonius zum Angriff entschloss ergriff ihn eine heiße Leidenschaft und heißer Kampfes Wille so schlug er hart von oben auf die gegnerische Waffe, was Eckbert ins schwanken brachte und schwang sich anschließend vom Pferd, nur um den Schwung für einen zweiten Schlag auf Eckbert's Rumpf zu nutzen.


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    Eckbert taumelte rückwärts, die Wucht des ersten Schlags war zu überraschend gewesen. Noch viel weniger rechnete er mit dem zweiten Schlag, der ihn zurück in den Kreislauf schicken würde. Doch... im rückwärts taumeln blieb er an einer Wurzel hängen und fiel nach hinten auf den Kopf. Antonius Schlag verfehlte sein Ziel doch das war nicht mehr nötig.

    Eckbert lag bewusstlos am Boden.


    Zitat von Antonius

    Antonius stand über dem Bewusstlosen Eckbert und sah auf ihn herab, sein Hand zuckte, doch nach einem Wimpernschlag des zögerns, wandte sich Antonius ab und stürmte zu den nächsten Gegnern, dabei zog er seinen Schild vom Rücken und brachte es Position. Dem ersten fuhr sein Schwert hart in den Rücken, als dieser gerade einen Schlag von oben parierte, den einer der Zackenberger Veteranen geführte hatte. Dann bemerkte er eine Bewegung zu seiner rechten und riss das Schild hoch und im nächsten Moment donnerte ein harter Schlag auf sein Schild. So pariert schlug nun Antonius seinerseits auf den Gegner ein.


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    Ein einfaches Manöver, denn der Militant hatte bereits vorher im Kampf sein Schild einbüßen müssen. Antonius Schlag traf ihn hart seitlich am Oberkörper. Rippen krachten unter der Wucht des Schlages und der Gambeson hielt nur Teile des Schwerts ab. Blut ergoss sich auf dem Boden, in welchem die Kampfstiefel schmatzende Geräusche hinterließen.


    Doch war es kein Militant und auch kein Zackenberger der den Kampf beendete, sondern Antonius Ross. Ein kräftiger Tritt mit den Hinterbeinen schleuderte den letzten stehenden Angreifer einige Meter zurück. Er war Tod ehe er auf dem Boden aufschlug.


    Zitat von Antonius

    Antonius taumelte etwas zurück, als sein treues Ross seinen Gegner in den Kreislauf schickte. Doch schnell sammelte er sich und begann die Situation zu überblickte. Überall lagen gefallene Gegner in ihrem Blut, aber auch einige der eigenen Leute, hatte es übel erwischt und so war sein erster Befehl "Kümmert euch um die Verwundeten.... und Versorgt die verwundeten Pferde" dann besann er sich Eckberts und ging zu ihm, als er an seinem Ross vorbei kam, nahm er ein Seil aus einer der Satteltaschen. Bei Eckbert angekommen Band er ihm die Hände und zog ihn dann an seinen Kragen in die Mitte zu den anderen.



    Ein Soldat kam zu ihm gerannt und machte ihm Meldung "Sir, wir haben zwei Schwerverletzte, 6 Leichtverletzte, kein toter und zwei Pferde mit Schnittwunden." Antonius nickte dem Soldaten zu und ging anschließend zu den schwer Verwundeten , um sich nach ihrem Zustand zu erkundigen.


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    Der schwerstverwundete war das Opfer des Armbrustbolzens gewesen. Er hatte starke Blutungen und war schon in den Zustand der Bewusstlosigkeit gesunken.

    Die leichtverletzten hatten ein paar Brüche und Prellungen, einem fehlte ein Finger, doch keiner war vom Tode bedroht.


    Zitat von Antonius

    Antonius blickte ernst zu dem schwer Verwundeten Späher, "Könnt ihr seine Blutung stoppen?" er sah in die Runde. Nach dem er Antwort erhalten hatte, wandte er sich zwei anderen zu und sagte zu ihnen "Ihr dort, baut eine Trage." und an alle gewandt sagte er, "Wir werden umkehren und ihn zurück in's Lager bringen und diesen gefangenen auch."


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    Einer der Soldaten blickte zu Antonius auf und sagte, "Ja Euer Gnaden, aber er hat sehr viel Blut verloren"

    Zwischenzeitlich kümmerten sich andere um die leichten Verletzungen der anderen und auch der Pferde hatte man sich angenommen. Alles lief recht routiniert ab und so dauerte es nicht lange bis der Trupp Abmarsch bereit war und in Richtung des Feldlagers aufbrach.


    Zitat von Antonius

    Im Lager wieder angekommen kümmerte man sich sofort um den Verwundeten und den Gefangenen. Antonius sandte einen Boten nach Quingard, um Stordan über das zu informieren was geschehen war.

    Doch wollte er nicht warten und brach am nächsten Tag mit einer frischen Truppe wieder auf um dort weiter zu machen, wo sie geendet hatten.


    Zitat von Zackenberg Erzähler

    Der Weg, von dort wo ihr angegriffen worden wart, verlief noch einige hundert Meter weiter in den Wald hinein. Ihr könnt nicht mehr sehen, ob links und rechts von euch die Ausläufer des Waldes nur zu breit geworden sind, oder ob von den Ausläufern schon im richtigen Wald seid.


    Als ihr gerade um eine kleine Kurve biegt, seht ihr ein teilweise abgerodetes Stück Wald, auf dem eine Köhlerhütte steht. Weiter der Straße folgend, seht ihr erste Holzfällerhäuser und kleine Lager für das geschlagene Holz.


    Zitat von Antonius

    Antonius lässt den Trupp anhalten und ruft "Heda! Jemand daheim?" das selbe wiederholt er später bei den Holzfällerhütten. Er möchte sich nach den Begebenheiten erkundigen und wo der weitere Weg hinführt.

    :queen:


    "Der Metzger weiß, dass die Heilung nur durch die Erteilung zusätzlicher Schmerzen zum Erfolg gedeihen kann."

  • Nebbi

    Hat das Label Kelemthal hinzugefügt
  • Weit und breit gab es hier kein Lebenszeichen mehr. Zwischenzeitlich stahl sich ein Fuchs von einer der Hütten wieder zurück in den Wald. In hatte Beute gemacht. Was es war, konntet ihr aber nicht erkennen.


    Das Holzfällerdorf lag in seiner vollen, leicht maroden Pracht vor euch. Von hier wurden Bäume geschlagen, entastet und transportiert. Der gut erhaltene Mischwald wurde offenbar schon wieder rekultiviert. Und, in einem guten Mischwald gibt es ja immer noch etwas, was einer deiner Soldaten gerade feststellt:


    "Hauptmann! Hier gibt es Pilze!"


    Wahnfried war schon immer etwas durcheinander, doch eins war er immer gewesen: ein Pilzfreund. Alle erinnerten sich bei einem Ausruf an die Stunden auf dem Schiff von Neu-Zackenberg nach Shaekara. Und dann in dem langen Marsch nach Kelemthal. Eigentlich, redete er über nichts anderes. Es war... seine Bestimmung über Pilze zu reden so schien es!

  • Antonius gab den Soldaten Zeit die Pilze zu sammeln. Während diese damit beschäftigt waren, blieb er alleine bei den Pferden zurück und war, wie so oft, still vor sich hinschreitend, in Gedanken über die weitere Vorgehensweise, versunken.

    So beschloss er und verkündete "Wir wollen diesem Pfad noch einen Tag folgen, sollten wir nichts weiter finden werden wir umkehren und in's Heerlager zurück kehren. Das Turnier steht an und ich muss dort anwesend sein."


    So ritten sie noch den einen Tag durch den dichten Wald gen Westen, fanden jedoch nichts mehr und so wurde umgekehrt und die weitere Erkundung auf einen unbestimmten, späteren Zeitpunkt, verschoben.

    Kämpfe für den Sieg, Siege für den Kampf