Rückzug nach Neu-Zackenberg

  • Antonius war von Neu-Corenia aus mit 2 Kompanien Zackenbergern und einer Schwadron Eber Reiter aus Dun Marazakul in Richtung Neulindenaukleinbrück aufgebrochen.

    Es hatte einige Tage gedauert bis sie dann endlich auf die dritte Zackenberger Kompanie in Neulindenaukleinbrück gestoßen waren. Diese waren gerade auf dem Weg nach Nu Vaalor gewesen, sie folgten den Kähnen mit den Verwundeten. Man beschloss die Verwundeten dort zu belassen und nur einen Brief mit Instruktionen nach Nu Vaalor zus schicken. So zogen sie weiter nach Norden, überschritten den Omiron und marschierten Tage lang durch die schwarz Markt, niemands Land verlassen von allen Siedlern und beherrscht durch das schwarze Eis. Einige mal stießen sie auf Fäuste der Rahks, doch konnten sie sie stets abwehren.

    Eine Woche waren sie bereits unterwegs, sie hatten sich zwischendurch von den Zwergen getrennt und waren durch diverse Schollen marschiert, als sie endlich die südliche Grenze von Neu-Zackenberg erreichten.

    Froh waren sie endlich wieder in der eigenen Scholle zu sein. Doch was war hier los? Das erste Dorf, an denen sie vorbei kamen, Neu-Gluckenhang war Menschen leer. So marschierten sie weiter bis zur ersten Rasthütte und legten dort über Nacht eine Rast ein.


    In der Nacht dann kam zu einem Angriff des schwarzen Eises, niemand hatte mehr damit gerechnet, hier auf Rahks zu stoßen, waren sie doch durch so viele Schollen und Niemandsland gezogen und waren nur in der Schwarzmarkt auf Rhaks gestoßen.

    Der Angriff war aus westlicher Richtung, aus Richtung der Köhlerei gekommen.

    Er wurde abgewehrt, doch war ab diesem Moment höchste Alarmbereitschaft innerhalb Truppe und Antonius ließ noch in der Nacht einen Boten zur Burg senden um sie zu warnen.

    Kämpfe für den Sieg, Siege für den Kampf

  • Der nächste Morgen war grau angebrochen und eilig nahm man ein mal ein und brach dann wieder auf. Der Boron war kalt und windig in der Baronie, die Sonne war von dicken Wolken verdeckt. Die Stimmung die das Wetter verursachte konnte die der Truppe nicht noch weiter runter ziehen, als die Stimmung der Krieger eh schon war.

    So brach man auf in den Wald nördlich der Rasthütte auf.


    Er war recht dicht und vom Weg aus konnte man nicht weit hinein sehen und so wurden einige der Soldaten als Flanken Schutz in den Wald geschickt um dort parallel mit zu laufen, um die Truppe rechtzeitig zu warnen.


    Eine Stunde waren sie bereits gelaufen, als der erste Warnruf kam, so gleich nahm man Stellung auf und erwartete was auch immer dort im Wald auf sie zu kam.


    Der Kundschafter kam von Baum zu Baum springend zurück gerannt, Pfeile sausten an ihm Vorbei und noch bevor er den Schützenden Schildwall seiner Kameraden erreichen konnte, sah man eine Reihe aus Rahks, die, unter gerufenen Befehlen, sich durch das Unterholz vor arbeitete. Die Schild Reihe der Zackenberger schloss sich noch enger zusammen, da die ersten Pfeile in ihren Schilden bereits ein Ziel fanden.


    Mit Großer Macht drangen die Rahks aus dem Wald auf die Zackenberger ein. Es waren viele, aber es war schwer zu schätzen mit wie vielen es man genau zu tun hatte.

    Antonius befahl einen Stufenweisen Rückzug, weiter dem Weg entlang in Richtung der Burg. Immer die südlichste Kompanie sollte sich aus dem Kampf lösen, die anderen zwei überholen und oberhalb der Schlachtformation Stellung beziehen.

    Einige mal konnte man es so gut Zeitlich abpassen, dass der Feind von dieser anrückenden Kompanie so überrascht wurde, dass er mit Macht zurück geworfen wurde

    und dabei viele Rahks verloren hatte.

    Aber auch die Zackenberger machten Verluste, die Zahl der Verwundeten und Gefallenen stieg.


    So schlug man sich Stunde um Stunde durch den Wald, bis man endlich sein Ende erreicht hatte und die nächste Rasthütte in Sicht kam.


    Eine Kompanie, die Schwächste, die die in Rosdale so hohe Verluste bereits erlitten hatte, wurde dafür abgestellt die Verwundeten zu transportieren und in der Rasthütte ein Lazarett einzurichten. Während die anderen beiden Kompanien ein Schutzwall um die Hütte bildeten.


    So neigte sich der zweite Tag in der eigenen Scholle dem Ende zu.

    Kämpfe für den Sieg, Siege für den Kampf

  • Beitrag von Antonius ()

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  • Die Nacht verging nicht ohne Ereignisse. Zwei mal wurde die Stellung angegriffen. Zwei mal wurden die Rahks zurück geworfen. Doch war die Zahl der Verwundeten wieder gestiegen.

    Ein gutes Dutzend war Kampfunfähig, die leicht verletzten hatten sich wieder eingereiht. Man baute tragen aus Ästen, die man aus dem Wald geholt hatte.

    So machte man sich wieder auf dem Weg, dies mal mussten sie eine Wiese überqueren, an dessem Weg Ende ein Wachturm auf sie wartete, die letzte Etappe vor der Burg. Sie waren guter Hoffnung, dass diese Wegstrecke einfacher zu bewältigen wäre. War es doch eine offene Ebene, auf der sich der Feind nicht anschleichen konnte und sie sich auf ihn vorbereiten konnten.

    So marschierten sie los.

    Die ersten Stunden des Tages passierte nichts und sie kamen gut voran, aber als die Priosscheibe im Zenit stand und sie ungefähr die hälfte der Wegstrecke hinter sich hatten sahen sie wie ein Schwarm aufmarschierte und dann Stellung zu ihrer linken Flanke bezog.

    Antonius gab Björn den Befehl zusammen mit seiner angeschlagenen Kompanie die Verwundeten in Sicherheit zu bringen. Sie sollten den Weg weiter folgen, während Antonius mit den anderen beiden Kompanien den Rückzug deckte.

    Sie stritten hart, gnadenlos ließ Antonius die Linie halten. Immer wenn Björns Kompanie gut voran gekommen war, ließ die die Linien um ein Dutzend Meter zurückfallen. So erreichte man, dass Björns Kompanie 100 Schritt Vorsprung hatte. Auf die Art stritten sie so lange bis Björn den Wachturm erreicht hatte und die schwer Verwundeten im Innern des Turmes in Sicherheit gebracht hatte. Erst dann gab Antonius den Rückzugsbefehl und im Eilschritt setzten sich die beiden Kompanien vom Feind ab und errichteten eine neue Verteidigungslinie um den Turm.

    Die Dämmerung war bereits angebrochen, als sich die Kompanien fertig eingerichtet hatten und man entzündete Feuer für die Nacht.


    Stimmungsmusik (wer mag)

    Für die Heimat, für die 12

  • Diesmal verging die Nacht ereignislos, alle waren froh darüber, waren sie von den Kämpfen der letzten zwei Tage doch sehr erschöpft.

    Doch um so schlimmer war der Morgen. Mit dem Morgennebel zogen auch die Feindlichen Banner auf, doch noch bevor man sie sah, konnte man das rhythmische "Rahk...Rahk...Rahk...Rahk" hören, immer Näher kam es, bis schließlich die erste Reihe durch den Nebel brach und die Verteidiger sehen konnten, was da auf sie zu kam. Es waren zwei Schwärme.

    Verzweiflung kam in den Kriegern hoch. Doch da kam Antonius an die vordersten Reihen, nur in seinem Kettenhemd und Wappenrock gekleidet, in der Hand hielt er seinen Kor-Spieß "Krieger, Aventurier hört meine Worte! .... Kor der Herr der Schlachten sieht Euch, zweifelt nicht, seid stark im Herzen, lasst Euch nicht schrecken von dem Feind. Glaubt an die Macht der Götter, glaubt daran, dass sie Euch auch hier sehen und denkt daran, dass weder Kor noch Rondra schwache Krieger Herzen schätzen. Und so frage ich Euch, was lieben Rondra und Kor?!" und wie aus einer Kehle erklang die Antwort "MUT und STÄRKE!" und Antonius antwortete ihnen "MUT und STÄRKE! Krieger nehmt diese Leidenschaft zu Siegen, nehmt sie in Eure Hände und gebt sie dem Feind durch Eure Schwerter!!" .... "FÜR die 12 und für die HEIMAT!" "FÜR DIE 12, FÜR DIE HEIMAT!!!" schallte die Antwort aus über 100 Kehlen.

    Und so entbrannte der Kampf, hart wurde gefochten und man schaffte es die Stellung zu halten. In der zwischen Zeit machte man die schwer Verwundeten abmarschbereit und zog dann mit ihnen los, wieder gedeckt durch Björns Kompanie.

    Die Taktik war wie am Tag zuvor die gleiche, zwei Kompanien hielten die Stellung so lange bis die 3. mit den Verwundeten weit genug weg war, um dann die Stellung zu verlegen und erneut so lange zu halten, bis die Verwundeten weiter warte.


    Im laufe der Stunden des Kampfes, es mochte bereits die Praiosstunde angebrochen sein, erreichte Antonius eine Botschaft von Vergus Dalanea aus Neu-Zackenberg "Das Lazarett ist soweit sicher. Wir erwarten euch. Vergus" Antonius schrieb auf den selben Zettel schnell eine Antwort und gab sie dem Boten mit zurück, Außerdem trug er ihm auf, Ihr kommen in der Stadt zu verkünden und das sie den Feind mitbringen.


    Stunde um Stunde verging und die Zahl der Verwundeten stieg, auch die der Gefallenen, doch kämpften die Zackenberger tapfer weiter und so erreichten sie Neu-Zackenberg am südlichen Tor.



    Für die Heimat, für die 12

  • Die Zinnen der Stadtmauer von Neu-Zackenberg waren bereits in Sicht, als die Meldung zu Sir Antonius gebracht wurde, dass man Truppen aus Richtung der Stadt auf sie zu marschieren sah. Antonius wandte sich in die ihm gewiesene Richtung und erkannte aus der Ferne nur einen Wald aus Lanzen, er runzelte die Stirn, kannte er diese Truppe doch nicht, aber ein Feind konnte aus der Richtung kaum kommen.

    Als eine weitere halbe Stunde vergangen war, waren sie durch ihr stetiges zurück weichen und dem schnellen Vormarsch der unbekannten Truppe, bereits aufeinander getroffen. Sascha und Broderix führten sie an.

    Nach einem schnellen austausch von Begrüßungen und Lagebildern, marschierte die frische Truppe, bestehend aus einer Bauernwehr mit langen Lanzen, direkt zur Front, wo die erschöpften Neu-Zackenberger Soldaten ihnen Platz machten und sie direkt in die feindliche Formation eindrangen. Als sie Kontakt mit dem Feind bekamen, hatten die Soldaten schnell die Flanken der neuen Truppe eingenommen und gemeinsam drang man mit frischem Schwung auf die zwei Schwärme ein.

    Der Schwung war so groß, dass die Kahlephs und Sharune große Mühe hatten die Formation ihrer Truppen zu halten.


    Als diese Schlacht bereits 20 Minuten tobte und die Rahks nur mit mühe ihre Position halten konnten, geschah etwas, dass viele einfache Soldaten später als ein Wunder der Götter bezeichneten und sich auch nicht davon abbringen ließen, dass Rondra selber es so gefügt hatte und Kor dabei die Zügel in seinen Pranken gehalten hatte.


    In dem Moment wo die Ko'othare und Kahlephs gerade die Moral ihrer Truppen versuchten hatten zu stärken, drang eine große Anzahl wilder Krieger aus dem Wald hinter ihnen auf sie ein. Diese Krieger waren wie Wilde und trugen blaue Kriegsbemalung.

    Die überraschten Rahks sahen sich nun in einer Zange, der sie nicht mehr entgehen konnten und so wurden beide Schwärme innerhalb kürzester Zeit zu Essenz Pfützen.


    Groß war der Jubel


    Als man sich alle etwas beruhigt hatte, stellten sich die neuen Krieger als Fianna der Ana Caeto vor. Sie seien aus dem Süden gekommen, gesendet von Taralach Karion Grünau und haben sich im Eilmarsch hierher bewegt und wie es schien, gerade rechtzeitig angekommen.


    Man marschierte weiter und beendete den Tag in Neu-Zackenberg mit einer kleinen Feier.

    Für die Heimat, für die 12