Die Söldner

  • Die Nacht war lang gewesen und Antonius hatte so viel getrunken wie zu letzt am letzten Abend des vergangenen Feldzuges, so stand er auf und suchte sich erstmal einen Eimer Wasser, den er sich dann über den Kopf schüttete. So erfrischt ging er zu dem Ort der den Söldnern zugeteilt worden war.

    "Die Zwölfe zum Gruße an diesem schönen Morgen, na geht es allen gut?" ein hämisches Grinsen war auf den Lippen von Antonius zu sehen "Ich komme um mit eurem Hauptmann zu sprechen, wo finde ich ihn?"

    Kämpfe für den Sieg, Siege für den Kampf

  • Einer der Männer zeigte leicht verkatert auf das Zelt des Hauptmannes.


    Göhjnthir war schon früh wach geworden. Er hat sich mit Wasser und etwas Seife frisch gemacht bevor er sich um sein Aussehen kümmert um einen angemessenen Anblick zu bieten.


    Dann nahm er ein kleines Frühstück zu sich während er den ersten met trank.

  • Antonius ging zu dem ihm zugewiesenem Zelt und rief "Göhjnthir seid ihr wach?" ... "mir schien es als ob Ihr noch etwas zu bereden habt?"

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  • Er vernahm die Stimme und spülte den letzten Bissen hastig mit Met runter.

    "Ah Antonius, kommt herein, setzt euch"


    Als Antonius hereinkam wies er ihm einen Platz an.

    Anschließend fuhr er fort während er Antonius Speisen und Getränke anbot.

    "Fürwahr haben wir noch einige Details zu klären. Mir geht es zum Beispiel um die genauen Einsatzdetails. Aber auch ob die Zeltstadt dem hiesigen Winter ausreichend Schutz bietet. Aber auch vereinzelte Rahmenbediengungen der Kontrakte sollten besprochen werden. Sowas lässt sich meines Erachtens nach schlecht über Briefverkehr erreichen."


    Er holte Zeitgleich einige Rollen Papier und Federkiel mit Tinte aus seiner Truhe. Man könnte kurzzeitig etwas kupfernes, rundes erkennen.

  • Antonius setzte sich und bediente sich beivon dem Angebotenem.

    "Danke, nun die Zeltstadt muss genügen erst mal, absoluten Vorang hat die Ferigstellung der Burg und der Sicherheitsanlagen, danach wird man sich erst um die Behausungen kümmern. Wegen der Einsatzdetails, nun so lange keine dirkten Kampfhandlungen anstehen hätte ich gerne dass ihr euer Augenmerk auf die Stellen lenkt wo die Palisaden noch nicht fertig sind und Wache steht. Wenn es jedoch zu Kampfhandlungen kommen sollte werdet ihr unter meinem Kommando stehen."

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  • "Hmmm ja ich verstehe. Nun wie groß sollte die Anzahl der Wachen sein?

    Ich könnte nämlich sonst auch noch anbieten einige der Söldner zur Holzbearbeitung der Palisaden oder Stämme abstellen. Sie sind nämlich auch Handwerker. Nicht ohne Bonus natürlich "

    Er zwinkerte Grinsend.

  • Antonius erwiderte das Grinsen und sagte "nun wie ihr sehen konntet, sind die Palisaden noch lange nicht fertig und der größte Teil der Zeltstaft...ist...." er brach ab, denn in diesem moment War von draußen einiger Lärm zu hören, Fuhrwerke Stimmen Gewirr, er trat vor das Zelt um nach der Quelle des Lärms zu sehen und entdeckte die eingetroffenen Handwerker "...nun Göhjnthir, ich denke diese sollten das Problem der Palisaden schnell gelöst haben " sagte Antonius mit einem grinsen hinter sich in das Zelt.

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  • "Ah na dann gibt es ein Problem weniger.

    Hoffentlich sind sie auch schnell um die Behausungen der Dörfler und Angestellten fertig zu bekommen. Es gibt nichts schlimmeres als unzufriedene Bürger..." Er strich sich durch den Bart.


    "Nun gut, dann lasst uns die Details besprechen oder habt ihr gerade etwas anderes geplant?"

  • Antonius wandte sich von den Handwerkern ab und setzte sich wiederauf seinen Platz und sagte "Nein, habe ich nicht, was habt Ihr Euch vorgestellt?"

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  • "Nun Antonius, die 4 Silbermünzen und 5 Kupfer pro Tag und Kopf sollten wir schon einmal als Basis unserer Diskussion nehmen. "


    Mit ruhiger Stimme fuhr er fort


    "1. Handwerk Arbeit mit 5 Kupfer pro Tag bezahlen

    2.gefahrenpauschale von 1 Silber pro Tag und Kopf wenn wir in den Krieg ziehen.

    3. 35 Gold bei Todesfällen für die Witwe

    4.mir bleibt dennoch eine gewisse Befehlsgewalt um unabhängig zu agieren.

    5. Bei fehlenden Unterkünften und harten Wintereinbruch ist die Kost frei.

    6. 1 Silber mehr pro Tag für mich

    7. 1 tag bezahlte pause nach mehreren Tagen Nachtwache"

  • Antonius hob eine Augenbraue beim zuhören, "Nun sollten Eure Männer zu Handwerklichen Arbeiten heran gezogen werden, dann werden sie auch dafür bezahlt, ich werde Euren Preis dafür dem Baron nennen. Die Gefahrenpauschale, nun wir ziehen nicht in den Krieg, das kommt also nicht zum tragen. Ihr Befehligt natürlich weiterhin Eure Männer, aber ihr macht was ich sage, oder der Baron, wenn ich verhindert bin. Das Silber für Euch als Hauptmann ist angemessen und wegen der Nachtwache braucht ihr Euch keine Sorgen machen, ich bin ein Gegner davon Männer durch Wachdienst auszulaugen, wir werden da schon einen Vernünftigen Wachplan aufstellen. Wegen der Unterkünfte, Zelte bekommt ihr von uns, so ihr selber nicht genügend habt und sobald ihr an der Reihe seid werden wir auch ein festes Haus für Euch bauen, ich denke ein Langhaus würde Euch gefallen, oder? Aber über das Sterbegeld müssen wir reden, dass ist zu hoch, 2 Dukaten mehr nicht, ähm Goldstücke, heißt es ja hier."

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  • "Ich freue mich zu hören, dass wir in vielen Punkten eine übereinstimmung haben. Ich habe eure Reaktion mitbekommen und möchte bezüglich des Winters erklären, dass unser Winter nicht gerade harmlos ist und meist tödlich an der frischen Luft. Da ich das hiesige Klima nicht kenne Sorge ich mich natürlich um die Gesundheit meiner Männer.

    Aber ist euch der Tod eines Soldaten wirklich nur 2 Goldstücke Wert?"

    Er hob fragend und leicht vorwurfsvoll die Braue.

  • "Ja das kann ich verstehen und ich kenne das hiesige Wetter genauso wenig, auch wir sind neu hier" Antonius grübelte kurze und strich sich dabei gedankenverloren über den Bart. "Ich könnte euch Holz vom Sägewerk abzweigen und ihr könntet euch selbst ein Haus bauen, dass kann ich euch anbieten."

    Er machte anschließend eine lange Pause und sagte dann "Göhjnthir wisst ihr was hier in diesem Land 2 Goldstücke wert sind? und davon abgesehen, wer im Kampf fällt, geht über in eine bessere Welt und wird ewig an der Seite des donnernden streiten ...." wieder eine kurze Pause "2 Goldstücke ist nicht nur hier das übliche Mass, höher gehen wir nicht."

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  • "Nun gut, so soll es sein. Wir könnten ja mit dem erwähnten Langhaus anfangen. Ich persönlich denke da, wenn wir ein Haus für uns bauen dürfen, sollte es in der Not Platz für alle bieten. Natürlich wenn ihr einverstanden seid."

    Er machte eine Pause und bereitete das Papier vor.

    "Nun gut, dann lasst es uns schriftlich niederschreiben und fest setzen"

  • "Die Ottajasko sind die Thorwaler die in unserer Allianz sind, Nordmänner. Ich dachte ihr meintet diese, als ihr vorgeschlagen habt mit den anderen zusammen ein langhaus zu beziehen. "

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  • "Ah. Ja die Bezeichnung verschiedener Kulturen muss man erst erfahren. Nun wenn ihr mir die Kontakt Person hierfür nennen könnt wäre ich dankbar "


    Er wirkte einen Moment überlegend dann fuhr er fort.


    "Ach eines noch. Wie sieht es aus mit den sommerfeldzug? Ich würde euch meine Männer zur Verteidigung hier lassen, jedoch bei solchen Ereignissen wäre es wohl angebracht wenn meine Person unabhängig unseres Kontraktes dort agieren und anwesend sein kann. Das wäre auch wirklich der letzte Punkt "

  • "Lanyana sollte die richtige Ansprechpartnerin sein, wir haben euch auch in der Nähe von den Thorwalern diesen Lagerplatz hier zugeteilt, sie sollten in den Nachbarzelten zu finden sein." Antonius machte eine Pause und schaute ihn an "habt Uhr den einen guten Stellvertreter, der eure Männer so lange kommandiert, wenn ihr mit uns auf den Feldzug gehen wollt?"

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